Ökonomische DimensionDie ökonomische Dimension des Nachhaltigkeitsbegriffs zielt vor allem darauf ab, dass wirtschaftliches Handeln nicht nur kurzfristig angelegt sein soll, sondern Kontinuität und Verquickung der ökonomischen, ökologischen und sozialen DimensionSolides und nachhaltiges Wirtschaften beinhalten also auch, dass keine Ressourcen ausgebeutet werden (ökologische Dimension) und dass das Wirtschaften zum Wohle der Manchmal kann es schwerfallen, die einzelnen Dimensionen des Nachhaltigkeitsbegriffs voneinander zu trennen – dies ist gerade deshalb der Fall, da alle drei Dimensionen eng Ein Unternehmen kann ein ökonomisches Interesse daran haben, dass es selbst ausbildet, um genügend qualifizierte Facharbeiter zu haben. Hier ist die Perspektive eine nachhaltige, da durch eine solche Ausbildungspolitik auch die wirtschaftlichen Belange der Zukunft beachtet werden: Einem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern und somit einem möglichen Produktionseinbruch wird vorgebeugt. Natürlich hat eine solche Ausbildungspolitik aber auch eine soziale Dimension: Ausbildungsplätze ermöglichen jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben. Hierdurch werden Chancen erschlossen und Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Kann das Unternehmen zudem durch hohe soziale Standards beeindrucken, lockt es nicht nurgeeignete Bewerber an, sondern setzt auch Maßstäbe für andere Unternehmen. Auch die ökologische Dimension kann man in dieses Beispielgeflecht zusätzlich integrieren: So können Unternehmen in ihrem Ausbildungskonzept ökologischen Belangen einen zentralen Stellenwert einräumen. Indem sie ökologische Denkweisen in ihrem Ausbildungsprogramm vermitteln, schaffen sie sich Mitarbeiter, die diesem Aspekt bei ihrer alltäglichen Arbeit Bedeutung einräumen und sich Herausforderungen in diesem Bereich stellen können. |
